Prepaidkarten genießen seit langer Zeit große Beliebtheit. Vor allem bei den preisbewussten Anwendern werden häufig Prepaidkarten eingesetzt um an den Handykosten zu sparen. Denn ein Handy mit Vertrag erfordert monatliche Zahlungsfähigkeit. Es wird ein Vertrag über meist 24 Monate abgeschlossen. Für diesen Zeitraum ist der Kunde an die Konditionen und die vereinbarte, monatliche Grundgebühr gebunden. Diese ist regelmäßig zu entrichten und kann in der Regel nicht ausgesetzt werden. Zwar können sich Kunden so teure Handys leisten, da die Gerätepreise auf die Grundgebühr umgewelzt werden, die monatliche Belastung darf aber nicht unterschätzt werden.
Besonders hoch sind diese Grundgebühren, wenn man sich ein hochpreisigeres Touchscreen Handy dazunimmt. So zahlt man beispielsweise beim Apple Iphone mit entsprechendem UMTS Tarif schnell knapp 100,- Euro oder mehr.
Wer sich nicht an einen Vertrag binden möchte, dem empfiehlt sich also eine Prepaidkarte. Hier ist es nur wichtig zu beachten, ob das erworbene Mobiltelefon durch ein so genanntes Sim- oder Netlock gegen den Einsatz einer Fremdanbieter Simkarte geschützt ist. Dies ist ausschließlich bei Geräten der Fall, die mit einem Vertrag verkauft wurden. Um beim Beispiel des Iphones zu bleiben: T-Mobile hat einen Exklusivvertrag mit Apple, der es dem Mobilfunkanbieter erlaubt das beliebte Touchscreen Handy als einzigster Anbieter auf dem Markt zu vertreiben. Kauft man nun ein gebrauchtes Iphone, so besteht die Möglichkeit, dass nur T-Mobile Simkarten von dem Gerät akzeptiert werden. Glücklicherweise gibt es aber auch Händler die das Gerät ohne Vertrag und ohne Sim- oder Netlock vertreiben.
Vorteile einer Prepaidkarte
Die Vorteile von Prepaid Handys liegen also auf der Hand (siehe hierzu prepaidhandys.net). Der Anwender bindet sich nicht an einen Vertrag und bezahlt nur das was er verbrauchen möchte. Dabei fungiert die Simkarte als eine Art Guthabenkarte. Man lädt den gewünschten Betrag auf und kann mit diesem telefonieren, SMS schreiben und das mobile Internet nutzen, bis er zu den Konditionen des jeweiligen Anbieters verbraucht wurde. Das Aufladen kann bei vielen Providern durch Banküberweisung aber auf jeden Fall durch Erwerb einer Aufladekarte – welche es in den meisten Kiosken, Supermärkten und Tankstellen gibt – geschehen.
Die Vielfalt von Prepaid ist riesig. Es gilt bei der Auswahl des Anbieters auf die Details zu achten. Das fängt bei der Wahl des Mobilfunknetzes an. Denn die vielen Discount-Anbieter haben nur die Möglichkeit eines der vier in Deutschland verfügbaren Netze zu nutzen. Diese wären: T-Mobile (D1), Vodafone (D2), E-Plus sowie O2. Die meisten Anbieter setzen auf das am besten ausgebaute Telekomnetz D1. Aber auch das D2 Netz ist für seine hochwertige Verbindungsqualität bekannt und findet daher ebenfalls bei einigen Anbietern Anwendung. Weniger oft Vertreten sind O2 und E-Plus.
Ein weiteres, wichtiges Merkmal sind selbstverständlich die Konditionen. Je nachdem worauf der Kunde wertlegt, sollte er hier zunächst die Preise überprüfen. Einige Anbieter werben mit besonders niedrigen Kosten für das Telefonieren und SMS Verschicken, während andere Provider vergleichbar hohe Preise verlangen. Dies liegt darin begründet, dass sich einige wenige Firmen einen harten Preiskampf liefern um den größtmöglichen Marktanteil zu erzielen. Dabei wird nicht auf Gewinne geachtet, für den Kunden bedeutet dies also kein Risiko.
Fazit
Bei der Wahl der Prepaidkarte empfiehlt sich ein Vergleich der verschiedenen Anbieter. Oft gibt es auch Aktionen wie beispielsweise geschenktes Guthaben. Wichtig ist, dass der Kunde seine Anwendungsgebiete kennt und hier nach den besten Konditionen Ausschau hält.