Apple iPad

Montag, 1. Februar 2010 | Keine Kommentare »

Das iPad von Apple wurde erst vor wenigen Tagen auf einer eigens dafür auserkorenen Pressekonferenz von Steve Jobs höchstpersönlich vorgestellt. Das Unternehmen aus Cupertino präsentierte dabei das iPad als eine Mischung aus iPod Touch und iPhone.

Hardware
Das iPad bringt es auf eine Dicke von etwas mehr als einem Zentimeter bei einem Gewicht von eineinhalb Pfund, wobei sich das Innenleben des iPads appletypisch nicht als absolutes High-End präsentiert. Die Darstellung geschieht über ein 9,7“ IPS-Display, das eine fast vollständige Winkelunabhängigkeit bieten soll. Als CPU kommt eine Eigenentwicklung von Apple zum Einsatz, die auf Namen A4 hört und mit 1 Ghz Taktfrequenz arbeitet. Je nach Version des iPads bietet das Gerät außerdem zwischen 16 und 64 GB internen Flash-Speicher.

Für den Datenverkehr zeichnen sich verschiedene unterstützte Protokolle aus, wie Bluetooth 2.1 + EDR sowie der WLAN Standard 802.11n. Daneben bietet das iPad einen Kompass, Lautsprecher für die Wiedergabe von Musik, Filmen und Spielen und einen Akku, der das Gerät mit über einem Monat Standby versorgt. Im normalen Einsatz soll sich die Akkuleistung auf 10 Stunden reduzieren.

Software
Die Softwarepalette des iPads beläuft sich zum Start auf die des iPhones, denn es werden schlicht alle 140.000 Applikationen des iPhone App Stores angeboten. Dabei soll eine vollständige Kompatibilität gewährleistet werden. Darüber hinaus sollten einige iPhone Apps von der schnelleren CPU des iPads profitieren können, das dank seines größeren Displays alle Apps außerdem strecken kann, sodass sie über den ganzen Bildschirm dargestellt werden.
Für die mobile Arbeit steht eine speziell an das iPad angepasste Version von iWorks zur Verfügung. Damit können bereits bekannte Applikationen wie Keynote, Pages oder Numbers auch auf dem iPad genutzt werden. Um die Nutzung dieser Programme zu vereinfachen, lässt sich jederzeit eine vollwertige Tastatur auf dem Touchscreen-Display einblenden, um auch längere Texte bearbeiten zu können.

eBooks
Über den sogenannten iBooks Store, der als literarisches Pendant zum bekannten iTunes Store funktioniert, kann jederzeit auf einen digitalen Bücherhandel zugegriffen werden. Dort stehen Bücher vieler bekannter Verlage zur Auswahl, die man wahrscheinlich in gewohnt einfacher Apple-Manier „Auswählen, Kaufen und Herunterladen“ erwerben kann, so zumindest Apple CEO Steve Jobs. Die Preise für das iPad sollen dabei zumindest in den USA denen von amazon.com entsprechen – aller Voraussicht nach dürfte dies hierzulande auf Verkaufspreise hinauslaufen, die sich mit denen der deutschen Variante von Amazon decken.

Verfügbarkeit
In Deutschland, wie auch einem Großteil der Rest der Welt, wird das iPad ab Ende März in seiner Basis Version verfügbar sein. Erweiterte Modelle, die auch den 3G-Standard zur Datenübertragung unterstützen, werden einen Monat länger auf sich warten lassen.




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